Aktuelles

Drecoll Ingenieure: 01.04.1896 – 01.04.2021

Rechtzeitig zum 125-jährigen Firmenjubiläum am 01.04. haben die Mitarbeiter des Büros ihren Chefs eine tolle Osterüberraschung ins Nest gelegt. Alle haben sich heimlich zusammengefunden und – natürlich Corona konform mit Maske – Bilder gemacht. Diese wurden zu einer tollen Collage zusammengefügt und den Chefs überreicht. Leider ist aufgrund der Pandemie eine angemessene Feier nicht möglich. Frank Wielitzek und Kai Tamms bedanken sich für die gelungene Überraschung und hoffen, dass das Jubiläum zu einem späteren Zeitpunkt entsprechende gewürdigt werden kann.

Coronamaßnahmen im Büro der Drecoll Ingenieure

Nachdem der Ostershutdown zurückgenommen wurde, ist jedes Unternehmen gefordert einen eigenen Beitrag zu leisten. Auch hier zeigen Drecoll Ingenieure, dass man es auch ohne Verpflichtung durch die Regierung durchführen kann. Bereits seit Anfang März 2020 gibt es im Büro einen Pandemieplan, der genau regelt, wer sich im Homeoffice befindet und wer Präsenzzeiten im Büro hat. Glücklicherweise hatte das Büro zu dem Zeitpunkt bereits alle technischen Voraussetzungen (Microsoft Teams, Office 365, Fernzugriff auf den Arbeitsplatz, Glasfaseranschluss, …) für das Arbeiten im Homeoffice bereits in 2019 eingeführt, so dass alle Maßnahmen innerhalb von weinigen Tagen umgesetzt werden konnte.

An den Eingängen des Büros sind Desinfektionsspender aufgestellt und die Kontaktflächen wie z.B. Türgriffe werden mehrfach täglich desinfiziert. OP-Masken waren ebenfalls sehr früh im Büro vorhanden, zum Herbst kamen die FFP2 Masken hinzu. Als viele im Sommer schon glaubten, dass das Virus keine weiteren Maßnahmen mehr erfordert, wurden im Büro bereits Vorbereitungen für die zweite Welle getroffen. Es wurden fehlende technische Geräte wie z.B. zusätzliche Notebooks, Bildschirme etc. beschafft. Aber auch die Gesundheitsprävention wurde weiter verbessert. So wurden Luftreiniger mit Hepa- und Aktivkohlefilter für jedes Zimmer beschafft, um die Aerosolkonzentration in den Büros zu reduzieren. Zusätzlich werden alle im Büro per App an das regelmäßige Lüften erinnert. Seit der 12. Kalenderwoche werden allen im Büro Selbsttest zur Verfügung gestellt, so dass sich jeder auf eine mögliche Infektion testen kann. Durch vorausschauendes und besonnenes Handeln ist unser Büro bisher gut durch diese schwierige Zeit gekommen.

Hannovers geografische Mitte liegt im Erlebnis Zoo

Der 94-jähriger Professor Gerhard Stoffert hat den geografischen Mittelpunkt von Hannover ermittelt. Laut Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 14.10.2020 liegt der Punkt am Rande eines Wirtschaftsweges im Süden des Erlebniszoos Hannover. Der emeritierte Professor berichte laut HAZ: „Es ist, als würde man die Umrisse der Stadt auf dickes Papier drucken, ausschneiden und auf einer Nadelspitze so ausbalancieren, bis das Papier im Gleichgewicht ruht“, sagt Stoffert. „Die Nadel markiert dann die Mitte Hannovers.“ „Es macht uns ein bisschen stolz, dass dieser Punkt gerade auf unserem Gelände liegt“, sagt Geschäftsführer Andreas M. Casdorff im Bericht der HAZ. Bis 2025 möchte er die Giraffen-Anlage umgestalten. „Dann wollen wir den Stadtmittelpunkt für Besucher zugänglich machen, markieren und hier einen Fotopunkt einrichten“, sagt er.

Drecoll Ingenieure haben den geografischen Mittelpunkt, der bei 52° 22,744 nördlicher Breite und 9° 46,210 östlicher Länge liegt, exakt eingemessen. Mit Hilfe eines Leica GS 18i Rovers („GPS“) wurde vom Vermessungsspezialisten Dennis Strohmeyer der Punkt auf den Millimeter genau abgesteckt und mit einem Messingbolzen vermarkt. Strohmeyer begleitet derzeit auch als Vermessungsfachmann den Neubau des Zoologicums. Im Beisein der Zoo Mitarbeiter Sebastian Benstein (Leiter Facility Management) und Yvonne Riedelt (Presseabteilung) übergab der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur Dipl.-Ing. Kai Tamms den Vermessungspunkt an den Zoo. Drecoll Ingenieure sind stolz, den Zoo Hannover bei seinen Projekten zu unterstützen. Nachzulesen ist alles in der neuen Ausgabe des Zoo Magazins Jambo, die in Kürze erscheint.

Neues Jahr – Neue Aufgaben

Kaum hat das neue Jahr begonnen, starten unsere Azubis mit neuen Aufgaben. Während zwei unserer sechs Auszubildenden an einer Revit Schulung teilnehmen, um im Bereich der Modellierung für die BIM – Methode (Building Information Modelling) fit zu werden, wurde ein Azubi für die Topografie-Erfassung mit dem Leica -Captivate Programm und einer Totalstation im „Ein – Personen – Betrieb“ geschult. Mit den Vermessungsergebnissen wird anschließend ein Topografieplan erstellt. So werden die jungen Kollegen optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet.

FARO Focus Swift im Test bei Drecoll Ingenieure

Nachdem beim Ingenieurbüro Drecoll seit mehreren Jahren ein Indoor-Mobile-Mapping System der Firma Trimble/Applanix  (TIMMS) im Einsatz ist, haben wir im Oktober ein System der Firma FARO getestet. Der FARO Focus Swift ist eine vollständig integrierte mobile 3D-Mapping-Lösung für den Innenbereich. Da bei Drecoll bereits vier Scanner der Marke FARO im Einsatz sind, waren wir sehr gespannt auf die Ergebnisse. Beim Test ergaben sich sowohl Vor- als auch Nachteile gegenüber dem TIMMS. Größter Vorteil aus unserer Sicht ist die nahtose Integration in die FARO Welt, was unserer Arbeitsweise entgegen kommt. Auch das im Gegensatz zum TIMMS sehr geringe Gewicht macht die Arbeit mit dem System deutlich angenehmer.

Neuer Auftrag zur vorsorglichen Beweissicherung und Monitoring im U-Bahn Tunnel

Für eine Baumaßnahme, die über einem U-Bahn Tunnel in Hannover errichtet wird, hat das Ingenieurbüro Drecoll den Auftrag für die vorsorgliche Beweissicherung und zur Installation einer Monitoringanlage zur permanenten Überwachung der Tunnelanlage erhalten. Die zum Teil in offener und bergmännische Bauweise errichteten Tunnelbauwerke, werden mit einem neuen Gebäude überbaut. Um sicherzustellen, dass an den Bauwerken keine Schäden entstehen, die die U-Bahn beeinträchtigen, werden die Bereiche des Tunnels mit digitalen, vollautomatischen Rissmessern und hydrostatischen Präzisionsschlauchwaagen überwacht. Die Sensoren senden vollautomatisch Ihre Messwerte ausgewertet in unser Büro, zu den Fachingenieuren und zum Kunden. Zeitgleich mit der Installation wurde der Streckenabschnitt einer Beweissicherung unterzogen.